Ich bin zwar Nichtraucher und hätte das Buch auch nicht gebraucht. Doch ich kenne einige "Nichtraucher", die es nur dadurch geworden sind, weil sie dieses kleine Büchlein gelesen haben. Und das hat mein Interesse geweckt. Wenn jemand es schafft durch geeignete Argumentation Menschen dazu zu bewegen von einer richtigen Sucht loszukommen, dann müsste das doch übertragbar sein?
Ellen Carr räumt ordentlich auf, mit Vorurteilen, Einbildungen und Ängsten. Jede Seite ist ein ein vergnügen zu Lesen und ist einem eigenen kleinen Thema gewidmet. Es ist weder langatmig noch zu knapp, es ist auf seine Weise genial. Das Beste ist, er vermittelt einem glaubhaft, dass jeder aufhören kann. Jeder!
Mein absoluter Lieblingsabsatz ist (weil er auf fast jede Situation passend umformuliert werden kann):
Alle Raucher belügen sich selbst
Warum? Weil wir spüren, dass wir in eine Falle getappt sind und uns für dumm und willensschwach halten, wenn wir uns nicht mehr daraus befreien können. Also führen wir fadenscheinige Gründe an, um unsere Dummheit zu rechtfertigen und uns einen Rest von Selbstachtung zu bewahren. Einen Nichtraucher können wir damit nicht über die Wahrheit hinwegtäuschen. Wir können das nicht einmal selbst.
Meine Empfehlung für Weihnachten: Macht euch ein Geschenk selbst oder verschenkt es an jemanden der es braucht.
PS: Wem noch Bücherideen zu Weihnachten fehlen: Die Kleinsthofbibliothek...