Pflanzenschutzmittelrückstände und kein Ende: Keine Paprika aus Spanien, keine Trauben aus Italien, Tomaten nur im Sommer und dann am besten von . . .
... das scheint keine Lösung zu sein, denn wer will schon Detektiv im Supermarkt spielen. Wer sich kein biologisch angebautes Gemüse und Obst leisten kann, sollte dieses Gift höchstens in der maximalen zulässigen Dosis zusammen mit dem Obst oder Gemüse erwerben müssen. Von der Politik ist bisher wenig zu erwarten - ganz im Gegenteil. In den letzten Jahren wurden die zulässigen Höchstwerte bei fast 400 Pestiziden angehoben.
Nun hat sich gezeigt, dass aufgrund der mehrfachen negativen Nennung von REWE durch Untersuchungen von Greenpeace eine durchaus positive Reaktion stattgefunden hat. In der Pressemitteilung von AID steht dazu: "Der Kölner Rewe-Konzern meldet, er verlange künftig von seinen
Lieferanten nur noch solche Produkte zu bekommen, die maximal 70
Prozent der jeweils gültigen gesetzlichen Höchstwerte an Pestiziden
erreichen. Zudem dürfe die "akute Referenzdosis" (ARfD) bei Obst und
Gemüse nicht überschritten werden. Anderenfalls drohten Sanktionen bis
zur Auslistung."
Schade dass das Verbraucherinformationsgesetz nicht dazu erlassen wurde genau dieses positive Potential zu nutzen.
Einige Quellen: